jahnna Neun, Tusche

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erhaben sein jahnna Stufen F, Tusche

Bis hierhin bin ich gelangt: Ich bin erwacht, doch nicht erhaben. Alles Weitere sind Ahnungen: Wie wäre es, wenn ich eines Tages alles Alte in mir vergeben hätte? Wenn das Leben mich nicht mehr aus seinem Strom herausnehmen müsste, da ich in jedem Moment mir selbst folge? Wenn meine Umstände, Begegnungen und Geschehnisse unentwegt im Einklang wären? Wenn keine Verletzungen mehr in mir wären und ich so auch niemanden mehr verletzen würde? Wenn ich mit meinen Mitmenschen und der Welt so verbunden wäre, dass es mir an nichts mehr mangeln würde?

Ich ahne, dass ich kreativ leben würde. Dass ich das tiefe Gefühl hätte, angekommen zu sein. Dass der Forscher in mir sich endlich einmal zur Ruhe setzten könnte, auch wenn es immer und ewig noch viel mehr zu erleben geben wird… ;-)

Die Frage des dritten Bruders an die weise Frau (Geschichte Nr. 9)

«Ich folge dir schon seit Tagen. Wie lebendig du doch bist! Du scheinst mir viel lebendiger zu sein als ich selbst und auch als die Menschen, die dich um Rat fragen. Wie kann ich so werden wie du?»

«Folgst du der Liebe oder der Angst?»

«Der Liebe natürlich!»

«Ist das wahr? Was heißt es für dich: ‹Der Liebe folgen›? Wie tust du das?»

«Hmm. So genau kann ich das gar nicht sagen…»

«Kannst du mir sagen, was in diesem Moment in dir ist? Bist du in Liebe, angebunden an dein Selbst, mit dem Leben im Kontakt und Einklang? Oder bist du der Angst näher, von Gedanken umfangen, von Sorgen und Emotionen? Bist du uneins mit dir selbst oder mit jemandem, der dir nahe steht, oder im Frieden? Kannst du für dich den Unterschied wahrnehmen?»

«Ja, das kann ich.»

«Dann tue es ab jetzt so: Wenn du in Liebe bist, dann handle, agiere, entscheide: Breche auf, wenn dir nach Aufbrechen zumute ist, bleibe, wenn dir nach Bleiben zumute ist, baue etwas auf, wenn dir nach Aufbauen zumute ist und reiße etwas nieder, wenn dir nach Erneuerung zumute ist.

Wenn du in Angst bist, dann halte inne in deinem Handeln und Agieren und treffe keine Entscheidung. Schaue um dich. Umarme deine Wahrnehmungen, Empfindungen, Gefühle, Gedanken und vor allem dich selbst. Finde deine Mitte, deinen Raum, deine Ausrichtung. Halte dich, richte dich auf und kehre zurück zum Licht. So wirst du Frieden finden.»

«Danke für deine Worte!»

«Ich danke dir!»

[aus: jahnna – das Buch der Menschen, Text: «Wem folgst du?»]

PS: ‹Erhaben› ist eines der Worte mit der Vorsilbe ‹er›, siehe auch Anmerkung zum ‹Erleben›. ‹Erhaben› bedeutet im Ursprung: «IHN, das Leben selbst, (in sich) haben».

das Selbst Trennstrich senkrecht B, Tusche Wer bin ich? Trennstrich senkrecht A, Tusche in Liebe sein Trennstrich senkrecht C, Tusche Gottmutter und Gottvater

veröffentlicht am 23.5.2016, letzte Änderung am 14.1.2016 um 13:00 Uhr

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Was wir im Außen, Körper und Innern erleben

Christoph Steinbach und Jaipur
412 Seiten, gebunden, mit 22 Zeichnungen des Verfassers
22,98 € versandkostenfrei in DE, +2,99 € für AT und CH

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